1.  

    “Ungläubisch sein heißt der Maxime nachhängen, Zeugnissen überhaupt nicht zu glauben; ungläubig aber ist der, welcher jenen Vernunftideen, weil es ihnen an theoretischer Begründung ihrer Realität fehlt, darum alle Gültigkeit abspricht. Er urteilt also dogmatisch.”

  2.  

    “Da nun ohne Glauben an ein künftiges Leben gar keine Religion gedacht werden kann, so enthält das Judentum als ein solches, in seiner Reinigkeit genommen, gar keinen Religionsglauben.”

  3.  

    “Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.”

  4.  

    “Alles, was gegen den Glauben oder das Gewissen geschieht, ist Sünde.”

  5.  

    “Entweder glauben oder philosophieren! Was man erwählt, sei man ganz.”

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