1.  

    “Der Mensch ist ein Tier, was eine Erziehung nötig hat.”

  2.  

    “Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre.”

  3.  

    “Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muß.”

  4.  

    “Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.”

  5.  

    “Ob aber der Mensch nun von Natur moralisch gut oder böse ist? Keines von beiden, denn er ist von Natur gar kein moralisches Wesen; er wird dieses nur, wenn seine Vernunft sich bis zu den Begriffen der Pflicht und des Gesetzes erhebt.”

  6.  

    “Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.”

  7.  

    “Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch – ein Seil über einem Abgrunde.”

  8.  

    “Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele.”

  9.  

    “Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?”

  10.  

    “Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen.”

  11.  

    “Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen.”

  12.  

    “Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl.”

  13.  

    “Naturnotwendig will der Mensch das Gute.”

  14.  

    “Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen.”

  15.  

    “Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist.”

  16.  

    “Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit.”

  17.  

    “Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.”

  18.  

    “Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!”

  19.  

    “Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mochte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.”

  20.  

    “Welch furchtbares Schicksal hat doch eine Auster, und was für Barbaren sind doch die Menschen!”

  21.  

    “Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche der Sterbenden erhört, besonders der Priester. Ein nützlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt.”

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